Rezeption
 

Historie und Wirkungsweise der

T hai-M assage-T raditional

Die Thai-Massage-Traditional wurde von Buddhas Freund und Leibarzt Jivakar Kumar Bhaccha vor mehr als 2500 Jahren in Indien entwickelt.
Sie machte ihren Weg nach Thailand, wo Prinzipien und Techniken durch die traditionelle chinesische Medizin beeinflusst wurden.

Das Beste an der Thai-Massage-Traditional (nuad phaen boran= uralte heilsame Berührung) ist, wie bei Yoga, durch Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen verbraucht die Muskulatur Sauerstoff, Hormone werden ausgeschüttet und der Mensch wird angeregt tiefer zu atmen, die Sauerstoffzufuhr im Blut erhöht sich, der Lympffluss vermehrt sich, die inneren Organe werden positiv beeinflusst, die Selbstheilungskräfte des Immunsystems werden gestärkt, der Geist wird beruhigt und Stress wird abgebaut.

 

Während der Arbeit der Masseurin kann man ganz entspannt sein. Durch Streichen, Dehnen, Kneten und ihr Drücken mit Handballen, Daumen, Knien, Ellenbogen und Füßen auf ausgewählte Energielinien (sip sen) und Marma-punkte (Akupressurpunkte), die nach aryurvedischer Lehre den Körper als energetisches Netz durchziehen, erfährt der Körper eine angenehme Entspannung.

Wirkungsweise der Thai-Massage-Traditional aus wissenschaftlicher Sicht:

Linderung von Muskelverspannungen und -verhärtungen,
Stärkung des Bindegewebes, der Bänder und des Immunsystems
sowie die Reduzierung von Stress-Hormonen im Blut,
Förderung der Durchblutung und des Lymphflusses durch Aktivierung des vegetativen Parasympathicus-Nervs,
Verbesserung der körperlichen Beweglichkeit durch Beugung und Streckung von Muskeln, Sehnen und der Wirbelsäule,
Schmerzvorbeugung durch Stimulierung und Aktivierung der tiefer liegenden kleinen Muskelstränge an den Wirbelkörpern,
Gelenk-Bewegungen vermehren die Produktion von Gelenkflüssigkeit und führen zu körperlicher Geschmeidigkeit,
körperliches Wohlbefinden und ein Gefühl der Geborgenheit kann entstehen durch sanfte Berührung und Hebetechnik,

und nach traditionell asiatischer Lehre:

Linderung von Kopf-, Nacken-, Rücken-, Bein-, Knieschmerzen, Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, Reizmagen, Blasenschwäche, Menstruationsprobleme, Husten usw.

Auch chronische Schmerzen können durch Massage positiv beeinflusst werden.

Besonders zu empfehlen ist die Thai-Massage für jene, die beruflich und privat viel sitzen oder stehen, bei Kopf-, Nacken-, Rücken-, Bein- und Knieschmerzen, für Stressgeplagte, für Sportler und für solche, die sich eine bessere Kondition und Entspannung wünschen.

Sie ist jedoch n i c h t geeignet für Personen mit sehr schlechter Kondition, Entzündungen oder ernsthaften Erkrankungen, denn sie kann keine Krankheiten heilen, hierfür ist der Arzt zuständig.

Massagen dürfen nur an gesunden Menschen vorgenommen werden. Bitte informieren Sie uns über Gesundheitsprobleme.

Thai-Öl-Massage (TOM)

Die Thai-Öl-Massage, die von den meisten unserer Kunden bevorzugt wird, ist die sanftere Art der Thai-Massage-Traditional (TMT), in der die Muskeln unter anderem speziell im Nacken- Rücken- Wirbelsäulen- und Lendenbereich mit Öl massiert werden, wobei die Einmassierung auch die verspannten und verhärteten kleinen tieferliegenden Muskeln entlang der Wirbelsäule erwärmt und das Massage-Öl in das Muskelgewebe eindringt. Das Nervensystem wird beruhigt, der Blutkreislauf wird anregt, Hormone werden ausgeschüttet, die Selbstheilungskräfte des Immunsystems werden gestärkt und ein entspannendes Wohlgefühl wird spürbar.

Thai-Hot Stone-Massage (THM)

Die Thai-Hot Stone-Massage (Warmstein-Massage) wurde bereits 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung in China angewendet. Sie kann als Ganzkörper- oder Teilmassage für Nacken, Rücken, Bein, Fuß, Hand und Gesicht oder kombiniert ausgeübt werden. Je nach Problemzonen werden unterschiedlich große Natursteine bei 55 bis 60 Grad im Wasserbad erwärmt auf die verspannte Muskulatur gelegt. Die Wärme der Steine dringt dabei tief auch in die unteren Muskeln und macht sie geschmeidig, regt den Lymphfluss an, stimuliert die Selbstheilungskräfte des Körpers und wirkt auf den Parasymphatikus des vegetativen Nervensystems. Nicht anzuwenden ist die Hot-Stone-Massage bei Bluthochdruck und entzündlichen oder ansteckenden Hautkrankheiten.

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